01Installation und erster Start

  1. MSI-Installer von der Download-Seite herunterladen und die SHA-256-Prüfsumme bei Bedarf verifizieren.
  2. Installer ausführen. Meldet sich Windows SmartScreen, Weitere InformationenTrotzdem ausführen wählen – Hintergründe dazu auf der Download-Seite.
  3. Dem Setup-Assistenten folgen. Die Installation benötigt rund 50 MB und ist in unter einer Minute abgeschlossen.
  4. ComPortBinder starten. Jede Installation beginnt automatisch mit einer 14-tägigen Pro-Testphase – ohne Registrierung.

Hinweis: Administrator-Rechte sind nur einmalig für die Installation nötig. Das Setup richtet den Windows-Dienst ein, der Port-Korrekturen anschließend als Adminbrücke mit Systemrechten ausführt – Oberfläche und CLI laufen ohne erhöhte Rechte.

02Erste Schritte: COM-Port fest zuweisen

Das Hauptfenster ist in drei Bereiche gegliedert: links die erkannten seriellen Geräte, rechts die konfigurierten Regeln, unten das Aktivitätsprotokoll. Die Statusleiste zeigt Gerätezahl, aktiven Tarif und ausstehende Korrekturen.

Hauptfenster: Geräteliste (links), Regeln (rechts), Aktivitätsprotokoll (unten)
  1. Neu scannen klicken – alle angeschlossenen seriellen Geräte erscheinen mit Status, aktueller COM-Nummer und Regel-Treffer in der Liste.
  2. Gerät mit der rechten Maustaste anklicken und Regel erstellen wählen – der Regel-Editor öffnet sich mit VID, PID und Seriennummer des Geräts vorausgefüllt.
  3. Gewünschten COM-Port festlegen und die Regel speichern.
  4. Zuordnung anwenden klicken – ComPortBinder korrigiert alle Geräte, deren aktuelle Zuweisung von der Regel abweicht (Status „Correction needed“).
  5. Ergebnis im Aktivitätsprotokoll prüfen: Jede Prüfung und Korrektur wird mit Zeitstempel dokumentiert.

03Regeln erstellen und bearbeiten

Eine Regel verknüpft ein Gerät – identifiziert über VID, PID und Seriennummer – mit einem festen COM-Port und optional einem Gerätenamen. Der Regel-Editor öffnet sich über Neue Regel, per Doppelklick auf eine bestehende Regel oder über das Kontextmenü eines Geräts.

  1. Regelname und Priorität vergeben – treffen mehrere Regeln auf ein Gerät zu, entscheidet die Priorität.
  2. Geräteidentifikation prüfen: VID/PID und Seriennummer sind beim Anlegen aus einem Gerät bereits ausgefüllt.
  3. Übereinstimmungs-Modus wählen: VID + PID + Serial trifft genau ein Gerät, VID + PID eine ganze Gerätefamilie (Wildcard-Regel).
  4. Gewünschten COM-Port festlegen; optional Port reservieren, damit die Nummer nicht anderweitig vergeben wird.
  5. Speichern und mit Regeln anwenden bzw. Zuordnung anwenden aktiv schalten.
Regel-Editor: Identifikation über VID, PID und Seriennummer, Ziel-Port und Namensformat

Regeln lassen sich exportieren und importieren – so übertragen Sie geprüfte Konfigurationen auf weitere Arbeitsplätze.

Gerätedetails: alle Kennwerte eines Geräts mit Kopier-Schaltflächen

04Gerätedetails einsehen

Rechtsklick auf ein Gerät → Gerätedetails öffnet die Detailansicht mit allen erfassten Kennwerten: Status, COM-Port, Gerätename, VID/PID, Seriennummer, Hersteller, bevorzugter COM-Port, Regel-Treffer und vollständige Hardware-ID.

Über die Kopier-Schaltflächen übernehmen Sie einzelne Werte in die Zwischenablage – nützlich für Prüfprotokolle, Anlagendokumentation und Support-Anfragen.

Das Kontextmenü bietet außerdem Direktaktionen für das ausgewählte Gerät: Gerät bearbeiten, Port korrigieren und Gerät neu starten.

05Einstellungen anpassen

Die Anwendungseinstellungen erreichen Sie über die Schaltfläche Einstellungen in der Symbolleiste. Fünf Reiter bündeln alle Optionen:

  • · Allgemein: Sprache, helles oder dunkles Design, Standardansicht, Start mit Windows sowie Bestätigungsdialoge und Hinweismeldungen.
  • · Scan: Verhalten der automatischen Geräteerkennung.
  • · Protokollierung: Umfang und Detailgrad des Aktivitätsprotokolls.
  • · Benachrichtigungen: Meldungen bei Korrekturen und Geräteänderungen.
  • · Pfade: Ablageorte für Konfiguration und Protokolle.
Anwendungseinstellungen: Reiter Allgemein mit Oberfläche, Start- und Dialogoptionen
Lizenzverwaltung: aktiver Tarif, Lizenzdetails und enthaltener Funktionsumfang

06Lizenz aktivieren

Die Lizenzverwaltung öffnen Sie über das Menü Lizenz. Der Reiter Status zeigt den aktiven Tarif, die Lizenzdetails und den enthaltenen Funktionsumfang.

  1. Lizenz per Kontaktformular oder E-Mail anfragen. Sie erhalten ein Angebot mit Rechnung und anschließend Ihre Lizenzdatei (.cpblicense).
  2. In der Lizenzverwaltung den Reiter Aktivieren öffnen und die Lizenzdatei auswählen.
  3. Die Lizenz wird geprüft und sofort aktiviert – ohne Neuinstallation, die Konfiguration bleibt erhalten.

Jede Installation startet mit einer 14-tägigen Pro-Testphase. Nach deren Ablauf ist für den weiteren Einsatz eine Basis-, Pro- oder Enterprise-Lizenz erforderlich – der Reiter „Tarife“ zeigt den Funktionsvergleich direkt in der Anwendung.

07Automatisieren mit der Kommandozeile Pro

Alle Kernfunktionen stehen als CLI-Befehle bereit – für PowerShell-, Batch- und Python-Skripte, Deployment und CI/CD (Pro-Lizenz erforderlich).

ComPortBinder.exe listGeräte mit Status und COM-Nummer auflisten
ComPortBinder.exe scanNach neuen Geräten suchen
ComPortBinder.exe correct allAlle abweichenden Zuweisungen korrigieren
ComPortBinder.exe export-configKonfiguration sichern bzw. auf andere Systeme übertragen
ComPortBinder.exe helpVollständige Befehlsreferenz anzeigen

Korrigierende Befehle laufen über den Windows-Dienst – Administrator-Rechte sind nicht nötig, solange der Dienst läuft. Exit-Code 0 = Erfolg, 1 = Fehler – auswertbar in Skripten und Pipelines.

08Anleitungen nach Thema

Vertiefende Anleitungen zu typischen Einsatzfällen – vom konkreten Chipsatz bis zur Automatisierung per Kommandozeile.

ComPortBinder 1.37.0 für Windows

MSI-Installer, 1,7 MB. Jede Installation startet mit einer 14-tägigen Pro-Testphase – ohne Registrierung.

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