Anleitungen
Schritt für Schritt durch die wichtigsten Arbeitsabläufe – von der Installation bis zur Automatisierung per Kommandozeile. Alle Screenshots zeigen ComPortBinder 1.37 unter Windows mit Beispieldaten.
Inhalt dieser Seite
01Installation und erster Start
- MSI-Installer von der Download-Seite herunterladen und die SHA-256-Prüfsumme bei Bedarf verifizieren.
- Installer ausführen. Meldet sich Windows SmartScreen, Weitere Informationen → Trotzdem ausführen wählen – Hintergründe dazu auf der Download-Seite.
- Dem Setup-Assistenten folgen. Die Installation benötigt rund 50 MB und ist in unter einer Minute abgeschlossen.
- ComPortBinder starten. Jede Installation beginnt automatisch mit einer 14-tägigen Pro-Testphase – ohne Registrierung.
Hinweis: Administrator-Rechte sind nur einmalig für die Installation nötig. Das Setup richtet den Windows-Dienst ein, der Port-Korrekturen anschließend als Adminbrücke mit Systemrechten ausführt – Oberfläche und CLI laufen ohne erhöhte Rechte.
02Erste Schritte: COM-Port fest zuweisen
Das Hauptfenster ist in drei Bereiche gegliedert: links die erkannten seriellen Geräte, rechts die konfigurierten Regeln, unten das Aktivitätsprotokoll. Die Statusleiste zeigt Gerätezahl, aktiven Tarif und ausstehende Korrekturen.
- Neu scannen klicken – alle angeschlossenen seriellen Geräte erscheinen mit Status, aktueller COM-Nummer und Regel-Treffer in der Liste.
- Gerät mit der rechten Maustaste anklicken und Regel erstellen wählen – der Regel-Editor öffnet sich mit VID, PID und Seriennummer des Geräts vorausgefüllt.
- Gewünschten COM-Port festlegen und die Regel speichern.
- Zuordnung anwenden klicken – ComPortBinder korrigiert alle Geräte, deren aktuelle Zuweisung von der Regel abweicht (Status „Correction needed“).
- Ergebnis im Aktivitätsprotokoll prüfen: Jede Prüfung und Korrektur wird mit Zeitstempel dokumentiert.
03Regeln erstellen und bearbeiten
Eine Regel verknüpft ein Gerät – identifiziert über VID, PID und Seriennummer – mit einem festen COM-Port und optional einem Gerätenamen. Der Regel-Editor öffnet sich über Neue Regel, per Doppelklick auf eine bestehende Regel oder über das Kontextmenü eines Geräts.
- Regelname und Priorität vergeben – treffen mehrere Regeln auf ein Gerät zu, entscheidet die Priorität.
- Geräteidentifikation prüfen: VID/PID und Seriennummer sind beim Anlegen aus einem Gerät bereits ausgefüllt.
- Übereinstimmungs-Modus wählen: VID + PID + Serial trifft genau ein Gerät, VID + PID eine ganze Gerätefamilie (Wildcard-Regel).
- Gewünschten COM-Port festlegen; optional Port reservieren, damit die Nummer nicht anderweitig vergeben wird.
- Speichern und mit Regeln anwenden bzw. Zuordnung anwenden aktiv schalten.
Regeln lassen sich exportieren und importieren – so übertragen Sie geprüfte Konfigurationen auf weitere Arbeitsplätze.
04Gerätedetails einsehen
Rechtsklick auf ein Gerät → Gerätedetails öffnet die Detailansicht mit allen erfassten Kennwerten: Status, COM-Port, Gerätename, VID/PID, Seriennummer, Hersteller, bevorzugter COM-Port, Regel-Treffer und vollständige Hardware-ID.
Über die Kopier-Schaltflächen übernehmen Sie einzelne Werte in die Zwischenablage – nützlich für Prüfprotokolle, Anlagendokumentation und Support-Anfragen.
Das Kontextmenü bietet außerdem Direktaktionen für das ausgewählte Gerät: Gerät bearbeiten, Port korrigieren und Gerät neu starten.
05Einstellungen anpassen
Die Anwendungseinstellungen erreichen Sie über die Schaltfläche Einstellungen in der Symbolleiste. Fünf Reiter bündeln alle Optionen:
- · Allgemein: Sprache, helles oder dunkles Design, Standardansicht, Start mit Windows sowie Bestätigungsdialoge und Hinweismeldungen.
- · Scan: Verhalten der automatischen Geräteerkennung.
- · Protokollierung: Umfang und Detailgrad des Aktivitätsprotokolls.
- · Benachrichtigungen: Meldungen bei Korrekturen und Geräteänderungen.
- · Pfade: Ablageorte für Konfiguration und Protokolle.
06Lizenz aktivieren
Die Lizenzverwaltung öffnen Sie über das Menü Lizenz. Der Reiter Status zeigt den aktiven Tarif, die Lizenzdetails und den enthaltenen Funktionsumfang.
- Lizenz per Kontaktformular oder E-Mail anfragen. Sie erhalten ein Angebot mit Rechnung und anschließend Ihre Lizenzdatei (.cpblicense).
- In der Lizenzverwaltung den Reiter Aktivieren öffnen und die Lizenzdatei auswählen.
- Die Lizenz wird geprüft und sofort aktiviert – ohne Neuinstallation, die Konfiguration bleibt erhalten.
Jede Installation startet mit einer 14-tägigen Pro-Testphase. Nach deren Ablauf ist für den weiteren Einsatz eine Basis-, Pro- oder Enterprise-Lizenz erforderlich – der Reiter „Tarife“ zeigt den Funktionsvergleich direkt in der Anwendung.
07Automatisieren mit der Kommandozeile Pro
Alle Kernfunktionen stehen als CLI-Befehle bereit – für PowerShell-, Batch- und Python-Skripte, Deployment und CI/CD (Pro-Lizenz erforderlich).
| ComPortBinder.exe list | Geräte mit Status und COM-Nummer auflisten |
| ComPortBinder.exe scan | Nach neuen Geräten suchen |
| ComPortBinder.exe correct all | Alle abweichenden Zuweisungen korrigieren |
| ComPortBinder.exe export-config | Konfiguration sichern bzw. auf andere Systeme übertragen |
| ComPortBinder.exe help | Vollständige Befehlsreferenz anzeigen |
Korrigierende Befehle laufen über den Windows-Dienst – Administrator-Rechte sind nicht nötig, solange der Dienst läuft. Exit-Code 0 = Erfolg, 1 = Fehler – auswertbar in Skripten und Pipelines.
08Anleitungen nach Thema
Vertiefende Anleitungen zu typischen Einsatzfällen – vom konkreten Chipsatz bis zur Automatisierung per Kommandozeile.
Oberfläche (GUI)
Kommandozeile (CLI)
ComPortBinder 1.37.0 für Windows
MSI-Installer, 1,7 MB. Jede Installation startet mit einer 14-tägigen Pro-Testphase – ohne Registrierung.