Arduino und ESP32: fester COM-Port für IDE und Upload-Skripte
Wer regelmäßig auf Arduino- oder ESP32-Boards flasht, kennt es: Vor jedem Upload erst nachsehen, welcher COM-Port es heute ist. Mit festen Zuweisungen entfällt die Suche – die IDE, arduino-cli und esptool sprechen immer denselben Port an.
Warum die IDE den Port immer wieder verliert
Je nach Board steckt ein anderer USB-Seriell-Chip dahinter: Original-Unos melden sich mit Arduino-VID 2341, die meisten Nano- und Uno-Klone nutzen einen CH340 ohne Seriennummer, ESP32-Devkits meist einen CP210x oder CH340. Windows vergibt die COM-Nummer dynamisch – nach Umstecken oder Neustart zeigt die IDE einen anderen Port.
Jedem Board seine feste Nummer
- ComPortBinder starten, Board anschließen und Neu scannen klicken.
- Für jedes Board eine Regel anlegen – bei Boards mit Seriennummer (Original-Arduino, die meisten ESP32-Devkits) direkt über die Seriennummer, bei CH340-Klonen über VID/PID an einer festen Buchse.
- Sprechende Ziel-Nummern vergeben, z. B. COM10 für das Uno-Board, COM11 für den ESP32.
- Korrektur anwenden – die IDE zeigt ab sofort konstant dieselben Ports.
Tipp: Regelnamen nach Projekt benennen („ESP32 Wetterstation“, „Nano Testaufbau“) – dann ist in der Geräteliste sofort klar, welches Board an welchem Port hängt.
Feste Ports im Upload-Workflow nutzen
Mit stabilen Nummern lassen sich Upload-Befehle fest verdrahten – in Makefiles, Tasks und CI-Skripten:
arduino-cli upload -p COM10 --fqbn arduino:avr:uno MeinSketch
esptool --port COM11 write_flash 0x1000 firmware.binAuch serielle Monitore, Logger und Test-Runner profitieren: Statt Port-Auswahl bei jedem Start genügt die einmal hinterlegte Nummer.
Häufige Fragen
Mein Uno-Klon bekommt nach jedem Umstecken einen neuen Port – warum?
Kann ich mehrere Boards gleichzeitig flashen?
Funktioniert das auch mit PlatformIO?
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